Gemeindeleben

10.11. 2019 Acht neue Messdiener/innen in Wankum

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ab 18.10. 2019 Pilgerfahrt nach Rom - mehr als 2.000 Jahre römische Geschichte in 10 Tagen

St. Marien. Am Morgen des 18. Oktober startete eine bunt gemischte 18-köpfige Gruppe unter der Reiseleitung von Pastoralreferent Frank Ingendae mit dem Zug Richtung Rom. Einen mehrstündigen Zwischenstopp gab es in München, wo die Pilger bei einem Besuch der Liebfrauenkirche im Rahmen einer kurzen Andacht den Pilgersegen empfingen.

Von der einfachen, aber sehr zentral gelegenen Unterkunft aus waren die sieben Hügel der ewigen Stadt  mit  ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten meist gut zu Fuß zu erreichen. Neben dem Besuch der sieben Pilgerkirchen Roms stand täglich auch die Besichtigung mehrerer anderer Kirchen auf dem Programm. Hier wurde oft gesungen, gebetet oder die von den Teilnehmern vorbereiteten kurzen Impulse vorgetragen.

In Santa Maria Dell Anima, der Kirche der deutschen Katholiken im Rom, zelebrierte Jean-Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg einen feierlichen Gottesdienst. Anschließend nahm sich der Erzbischof trotz seines engen Terminkalenders sogar noch Zeit für ein kurzes Gespräch und ein Foto mit der Pilgergruppe aus St. Marien.

Höhepunkt der Fahrt war der Besuch der Papstaudienz auf dem Petersplatz. Dank des frühen Aufstehens und der guten Planung von Frank Ingendae konnten die Pilger unseren charismatischen Papst Franziskus einmal aus nächster Nähe erleben.

Am letzten Tag waren die Pilger auch noch am Trevi-Brunnen, um eine Münze  in den Brunnen zu werfen. Nach einer Legende wird man dann nach Rom zurückkehren. Und das ist auch notwendig, denn die Zeit in der heiligen Stadt reichte natürlich nur für einen kleinen Teil der beeindruckenden historischen Stätten.

Insgesamt war es eine tolle zehntägige Fahrt, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Teilnehmer haben viel erfahren über die Geschichte der Stadt und des römischen Reichs. Hierzu trugen auch die vielen Anekdoten über Kaiser und Päpste bei, die Frank Ingendae zu berichten wusste. Und nebenbei wurden noch viele Kilometer römisches Kopfsteinpflaster erlaufen, wobei neben den geselligen Runden auch die abenteuerlichen Busfahrten zur guten Stimmung in der Gruppe beitrugen.

Lambert Peters

14.06.2019 Gemeindeabend

(Ein kommentierender Bericht)                                                          

Für den 14. Juni hatte der Pfarreirat zum Informations- und Meinungsaustausch ins Wankumer Pfarrheim eingeladen. Hier gab es  zum ersten Mal die Gelegenheit,  im größeren Rahmen mit dem neuen Leitenden Pfarrer und den Mitgliedern des Pfarreirates ins Gespräch zu kommen.

Gemessen daran blieb mit 45 die Zahl der Teilnehmer (einschließlich der „Funktionsträger“) sehr übersichtlich.

In einem ersten Teil berichtete Heinz-Willi Strumpen für den Kirchenvorstand über bevorstehende Baumaßnahmen an kirchlichen Gebäuden.

Die Pfarrkirche St. Martin in Wankum wird bald eingerüstet, um das Mauerwerk zu sanieren. Hierfür sind Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro veranschlagt, wovon die Pfarrgemeinde einen Eigenanteil in Höhe von 100.000 €  erbringen muss.

An der St.-Sebastianus-Kapelle auf dem Friedhof in Wachtendonk sind Risse aufgetreten. Aus Sicherheitsgründen muss hier eine Reparatur vorgenommen werden, deren Umfang zur Zeit noch nicht feststeht.

Zum Pfarrheim in Wachtendonk ist dringend ein barrierefreier Zugang erforderlich, dessen Ausgestaltung jedoch aus Denkmalschutzgründen noch nicht klar ist. Erforderlich ist auch die Feuchtigkeitssanierung des Gebäudes.

 

Nach diesem Informationsteil des Kirchenvorstands gab es eine Pause, in der feine kleine Häppchen gereicht wurden, spendiert von den Mitgliedern des Pfarreirates.

Der zweite Teil des Abends bot die Gelegenheit, mit unserem neuen Leitenden Pfarrer, Manfred Stücker, ins Gespräch zu kommen. Er antwortete ausführlich auf Fragen, die vorher gesammelt und aufgeschrieben worden waren. Sie bezogen sich nahezu ausschließlich auf Wahrnehmungen der Gemeinde in der Messe, die von den Erfahrungen der Gemeindemitglieder abweichen, an die sie sich im Laufe vieler Jahre gewohnt haben.  Es wurde deutlich, dass Pfarrer Stücker sich in Fragen der Gestaltung der Heiligen Messe, also in liturgischen Fragen, strikt an vorgegebene Formen halten möchte.

Ein wenig unscharf blieb im Dialog die Unterscheidung von Gottesdienst und Liturgie. (Hier war die Klarstellung notwendig, dass Dienst am Menschen auch Gottesdienst ist.)

 

Johannes Drießen

02.12.2018 Mitsingkonzert

 

Adventliches Mitsingkonzert - Herbergssuche einmal anders

 

Welch großes Glück! Das Wetter hatte sich am späten Nachmittag umentschieden und alle Regenwolken des Tages verdrängt. So konnte  das 1. adventliche Mitsingkonzert, das auf  Einladung der AG Liturgie der Pfarrgemeinde St. Marien Wachtendonk-Wankum-Herongen und des Teams des St. Josef-Stiftes am 1. Adventsonntag angeregt worden war, tatsächlich draußen stattfinden.

 

Und welch schöner Anblick! Der stimmungsvoll beleuchtete Innenhof des St. Josef-Stiftes füllte sich mehr und mehr. Kurz vor 19 Uhr waren es nahezu 100 Personen, die miteinander Adventlieder singen wollten.  

 

Frau Bühner-Lichtrauer, die Leiterin des St. Josef-Stiftes, begrüßte alle Anwesenden recht herzlich, auch im Namen der dort lebenden Kinder, Jugendlichen und Betreuer.

 

Margret Herzog von der AG Liturgie freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. Das St. Josef-Stift sei ein sehr guter Ort für den ersten Herbergssucheabend mit Maria und Josef. Die beiden hätten genau dort Heimat gefunden, wo auch viele junge Menschen täglich Herberge und Heimat fänden.

 

 „Tochter Zion“, „Wachtet auf“, „Macht hoch die Tür“ – neben den bekannten Adventliedern wurden auch neuere Gesänge wie „Dicke rote Kerzen“ oder „Das Licht einer Kerze“   intoniert. Aus dem reichen Fundus an adventlichen Gesängen wurden 13 Lieder angestimmt, unterbrochen durch stimmungsvolle Texte oder auch Erklärungen zur Entstehung der oft jahrhundertealten Gesänge und Texte. Die Liedtexte waren auf eine Leinwand projiziert, so dass alle auch die unbekannteren Strophen gut mitsingen konnten.

 

Das musikalische Quartett mit den Flötistinnen Ruth Rudolph und Christina Flakowski, Hildegard Heußen am Keyboard und Uli Amman, Gitarre, sorgte für die gesangliche Grundlage dieser kurzweiligen Dreiviertelstunde.

 

Zum Abschluss überraschten die Kinder des St. Josef-Stiftes dann alle noch mit selbst gebackenen Plätzchen und einem leckeren Apfelpunsch.

 

Der AG Liturgie bleibt nur allen Beteiligten und Mitsängern ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen.

 

Welch schöner Abend! Viele fanden, dass er unbedingt einer Wiederholung im nächsten Jahr wert wäre……

 

Ihre AG Liturgie (U. Nöchel)

31.10.2018 Wir sind so frei - eine persönliche Nachschau

Wir sind so frei …
Eine persönliche Nachschau zu einem besonderen Reformationstag

 

Dass unsere katholische Schwestergemeinde St. Marien mit uns den Reformationstag gefeiert hat … darüber kann ich nicht genug staunen und mich freuen.
 
So stelle ich mir Christsein und Ökumene vor! Nicht ängstlich auf die eigene Konfession bezogen zu sein, sondern freimütig nach den Wurzeln, dem Grund-legenden zu suchen, das uns als (jeweilige) Kirche trägt und ausmacht. Es war ein Tag der ecclesia invisibilis, der unsichtbaren Kirche, die den sichtbaren Kirchen voraus geht. Es war ein Tag der ecclesia semper reformanda, der Kirche, die sich selbst reformiert und bereit ist sich vom Geist Jesu wandeln zu lassen, die danach sucht, der Freiheit der Kinder Gottes möglichst nahe zu kommen.
 
Als wir gestartet sind, gab es nur den Termin, den Ort, die Freigabe des Pfarrgemeinderates und des Presbyteriums, zum Reformationstag einen kreativen Abend zu gestalten und die sehr wichtige Zusage von Sebastian Benthin und seinen Musikfreunden. Ohne sie hätte es diesen Abend nicht gegeben.
 
Wir waren frei, unsere Gedanken schweifen zu lassen, unsere Sehnsucht danach, so Kirche zu sein, dass sie nicht nur einige wenige interessiert, sondern sich zeigen kann als das, was sie ist: Eine Bewegung nach Wahrhaftigkeit suchender Menschen. Eine Gemeinschaft, die von der Zusage Jesu lebt: Ich bin bei euch. Ein Raum, der frei macht, über sich und sein Leben nachzudenken.
 
Danke dem Vorbereitungsteam Sigrun Bogers, Margret Herzog, Hartfried Toennessen und Ludwig Wolff.
Danke der Musik, die für mich so geklungen hat, als würde sie gerade neu geboren, so zart, so frei, so lebendig.
Danke für alle, die sich haben ansprechen lassen.
Ulrike Stürmlinger

Wir sind so frei  …..
Ein nachdenklich – musikalischer Abend


Wir waren so frei und gingen voll Erwartung am Mittwoch, den 31.10.2018, dem Reformationstag,  in die St. Michaelkirche, um Texte und Musik zum Thema „Freiheit“  zu hören.
In ihren Einleitungsworten begrüßte Margret Herzog die große Anzahl von Menschen, die sich in vielleicht ungewohnter Weise an diesem Abend in Bänken gegenüber saßen und in einem mit buntem Licht durchfluteten Kirchraum auf einen nachdenklich-musikalischen Abend einließen.  Egal ob evangelisch oder katholisch, oder weder noch, jeder sollte in Texten hören und spüren, welch hohen  Wert für uns der Begriff Freiheit ausmacht.  So durften  alle Zuhörer  gespannt sein, von unterschiedlichen Sprechern den Freiheitsgedanken in 6 Zugängen geöffnet zu bekommen:
Freiheit ist kostbar  -  Sehnsucht nach Freiheit  -  Missverstandene Freiheit  -  Freiheit ist mühsam  -  Beziehung macht frei  -  Freiheit der Kinder Gottes
Während es Sigrun Bogers, Ulrike Stürmlinger, Hartfried Toenessen, Margret Herzog und Ludwig Wolf übernahmen, den Zuhörern die dazu passenden Texte vorzutragen, gelang es dem Musikquartett mit Nina Moll, Christine Maas, Sebastian Benthin und Johnny Murkovic  mit einfühlsamen Stücken den Raum für  eigene Gedanken zu öffnen.
Es hat uns gut getan, in einer Welt, in der Freiheit nicht an allen Orten zum selbstverständlichen Gut   gehört,  Texte aufzunehmen,  die uns in eindringlicher Weise auf die Bedeutung von Freiheit in unserem Leben aufmerksam machten.
Wir haben diesen Abend mit seiner Fülle an gut miteinander verwobenen Texten und Musikbeiträgen  sehr genossen. Freundlicherweise durften wir per Email die Texte für eine weitere Betrachtung ausdrucken. ( Ein guter Tipp für alle!)
Die Auswahl der vorgelesenen und gesungenen Texte, sowie die  musikalische Ausgestaltung insgesamt  waren sehr gut miteinander verwoben, und kein Applaus zwischendurch lenkte von der Wirkung des jeweils Gehörten ab. Wie gut die Darbietung letztlich ankam, zeigte sich dann am Ende, als man den Mitwirkenden mit langer Ovation  seine Begeisterung  zum Ausdruck brachte.
Ein ganz toller Abend und ein großes Dankeschön an alle, die ihn haben Wirklichkeit werden lassen!


Brigitte und Dieter Benthin

 

Ich bin so frei


Freiheit, ein Zustand der uns selbstverständlich erscheint. Nicht weiter der Rede wert. Diese Selbstverständlichkeit zu hinterfragen und auf vielfältige Weise zu interpretieren hatten sich die Organisatoren der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zur Aufgabe gestellt. Zu einem nachdenklich – musikalischen Abend zum Reformationstag luden sie unter dem Motto „Wir sind so frei“ in die Michaelskirche ein.


 Ich bin so frei, meine Gedanken und Eindrücke zu diesem Abend zu formulieren und nieder zu schreiben.
Sie waren so frei, die Besucher mit einem heißen Punsch zu begrüßen, die Bänke in der Kirche zu verrücken und den Kirchenraum in farbiges Licht zu tauchen. Dadurch entstand eine fast mystische Atmosphäre. Die instrumentale Fassung des Liedes „Über den Wolken“ verstärkte diese Grundstimmung, die die zahlreichen Besucher aufgeschlossen und bereit machte, sich auf besinnliche Texte und zum Thema passende Musik einzulassen.


Frau Herzog als Vorsitzende des Pfarreirates begrüßte die Gäste und erläuterte kurz die Intention des Abends: Frei sein für Begegnung, Musik sprechen zu lassen, eigenen Gedanken Raum zu geben, quer zu denken, Fragen zu stellen. Aus sechs verschiedenen Blickwinkeln sollte der Begriff „Freiheit“ betrachtet werden.


Freiheit ist kostbar.
Sehnsucht nach Freiheit
Missverstandene Freiheit
Freiheit ist mühsam
Beziehung macht frei
Freiheit der Kinder Gottes


Eigene Texte, Zitate, Gedichte und Geschichten ermöglichten verschiedene Zugänge zum Thema. Getragen und vertieft wurden die Gedanken durch die musikalische Begleitung. Die vokale und instrumentale Interpretation der zur Thematik des Abends passenden Musikstücke hinterließ bei den Zuhörerinnen und Zuhörern einen tiefen Eindruck.

 

Hartfried Thoenissen führte mit ausdrucksstarker Stimme aus, warum Freiheit ein kostbares Gut ist, nicht selbstverständlich, obwohl es doch ein zugesichertes Grundrecht und kein groß-zügig gewährtes Privileg ist.


Dennoch bleibt die Freiheit eine große Sehnsucht, so Pastorin Ulrike Stürmlinger. Denn die alltäglichen Verpflichtungen engen ein, hindern uns, unbeschwert Neues zu wagen und uns frei zu entfalten.
Sigrun Bogers wies auf die häufig missbräuliche Verwendung des Begriffes „Freiheit“ hin. Besonders in der Werbung wird unter dem Etikett „Freiheit“ Konsum, Genuss und Vergnügen versprochen.
Es durfte aber auch quer gedacht werden, etwa beim Zitieren des Dalai Lama, der für unsere Zeit eine neue Ethik jenseits aller Religionen fordert. Denn wesentlicher als Religion sei eine im Menschen angelegte Spiritualität, die von Liebe, Güte und Zuneigung getragen ist.


Freiheit ist mühsam, für jeden einzelnen, aber auch für Religionen, etwa im Umgang mit Dogmen und Geboten. Diakon Ludwig Wolf zitierte große Persönlichkeiten um aufzuzeigen, dass Freiheit Mühe macht. In Anlehnung an die Zehn Gebote interpretieren „Die Zehn Worte zur Bewahrung der Freiheit“ von Dr. Thomas Breuer das Wort Gottes, das Leben und Freiheit bewahren will.


Bindung macht frei. Diesen Widerspruch löst u.a. ein Text von Anselm Grün auf. Er macht deutlich, dass Bindung, die von Liebe und Zuneigung getragen ist, frei machen kann.


Wir Christen sind als Kinder Gottes durch Christus befreit und zur Freiheit berufen. (Paulus) Das Wissen um die Geborgenheit in Gott schenkt uns Freiheit. Frau Stürmlinger schloss den Kreis, indem sie der instrumentalen Fassung des Anfangsliedes von Reinhard Mey neue Worte gab: „In Gott geborgen, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, sind in Ihm geborgen, und dann würde, was hier groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“


Der lang anhaltende Applaus am Ende des Abends zeigte die Begeisterung aller Anwesenden über die gelungene Auswahl der Texte und die gekonnte  musikalische Begleitung und Vertiefung durch Sebastian Benthin, Christine Maas, Nina Moll und Johnny Murkovic.


Mit der Auswahl der facettenreichen Ausgestaltung des Themas ist es dem Organisatorenteam gelungen, die BesucherInnen im wahrsten Sinne des Wortes zum Nach-Denken anzuregen.
Dank und Anerkennung allen, die diesen Abend in ökumenischer Verbundenheit so eindrucksvoll gestaltet haben.


Manfred Schreinemacher

08.07. 2018 Pastor Ralf Lamers feierte sein silbernes Priesterjubiläum

Am 30. Mai 2018 beging unser ehemaliger Pastor Ralf Lamers sein 25jähriges Priesterjubiläum.

In seiner Einladung schrieb Ralf Lamers:

„Mit Blick auf das anstehende Jubiläum wandern meine Gedanken immer wieder an die Orte und zu den Menschen, denen ich während meiner 25-jährigen Tätigkeit als Priester begegnet bin. Es gab in dieser Zeit viele prägende und über meinen Stellenwechsel verbindende Erlebnisse, die mich mit Freude und Dankbarkeit erfüllen. Wenn ich heute noch einmal vor der Wahl stünde, würde ich mich wieder für diesen Weg entscheiden. Ich kann aus tiefstem Herzen sagen, das war, ist und bleibt mein Weg mit Gott und den Menschen, trotz so mancher schwierigen Situationen und Herausforderungen.“

Die offizielle Feier fand im Rahmen des Pfarrfestes der Pfarrgemeinde Maria Frieden in Mehrhoog am 8. Juli  statt.

Bei herrlichstem Wetter fanden sich viele Pfarrmitglieder,  aber auch Gäste aus nah und fern ein – so auch zahlreiche Besucher aus Wachtendonk-Wankum-Herongen, um die festliche Messe  auf dem Außengelände der Kirche mitzufeiern. 

Nach den vielen Festreden konnten sich alle bei einem Freigetränk und köstlichen Speisen vom Grill erfrischen und stärken; viele Begegnungen, u.a. mit den Eltern von Pastor Lamers, Verwandten und Freunden, aber auch mit neuen Bekannten aus der Dingdener Gemeinde schlossen sich an und es wurde ein kurzweiliger Nachmittag.  

Die vielen positiven Kommentare der Gemeindemitglieder aus Maria Frieden hinterließen bei uns den Eindruck, dass Pastor Lamers in seiner jetzigen Gemeinde herzlich aufgenommen ist und sich dort sehr wohlfühlt.

Michael und Ulrike Nöchel

 

9. - 13. 05. 2018 Katholikentag in Münster

Suche Frieden…

Am frühen Morgen des 10. Mai 2018 machten sich 25 Sängerinnen und Sänger unseres St. Amandus Kirchenchores Herongen zusammen mit unserem Präses Bruno Bloemen gutgelaunt und musikalisch bestens vorbereitet auf den Weg nach Münster.

Gemeinsam mit knapp 4.300 anderen Sängerinnen und Sängern aus ca. 140 Kirchenchören des Bistums sangen wir dort anlässlich des 101. Katholikentages. Zum einen durften wir morgens die Eucharistiefeier auf dem Schlossplatz musikalisch unterstützen, zum anderen wirkten wir nachmittags beim Gemeinschaftskonzert „Peace for the world“ auf dem Domvorplatz mit. Die Größe des Bistumschores war rekordverdächtig, das Klangvolumen gigantisch. Wir alle waren begeistert, dass wir nach vielen intensiven Proben an diesem einzigartigen Ereignis mitwirken durften.

Die Leitung hatte Diözesankirchenmusikreferent Ulrich Grimpe, der bislang noch keinen so großen Chor geleitet hatte, aber mit seinem Enthusiasmus alle Sängerinnen und Sänger auch trotz leichter Regenschauer in den Bann zu ziehen wusste. Spätestens beim abschließenden „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel dürfte allen Teilnehmern und  Zuhörern eine Gänsehaut den Rücken runtergelaufen sein.

                                                                                                                                               Nicole Gooßens

Mit dem Rad zum Katholikentag!

Das Kreisdekanat Kleve hat u. a. auch die Möglichkeit geboten, in einer Gruppe mit dem Rad zum Katholikentag zu fahren. Aus unserer Pfarrgemeinde haben sich Bernd und Lissy Trienekens, Annemie und Arno Hünnekens, Hildegard Heußen und Christa Strumpen dieser Herausforderung gestellt. Die Gruppe umfasst 30 Personen. Die Route, die den Spuren des Hl. Luidger folgt, wurde von Arno Hünnekens und Lambert Rous ausgetüftelt. Sonntags startete die Gruppe in Straelen. Erste Übernachtung war in Essen-Werden. Über Schermbeck und Gerleve erreichten alle pünktlich am Mittwoch Münster. Die geistliche Begleitung erfolgte durch Pastoralreferent Friedhelm Appel.

Christa Strumpen

21.04. 2018: Heronger Sänger proben für den Katholikentag

"Bereit für Münster!" - Unter diesem Motto nahm ein Teil des St. Amandus-Kirchenchores Herongen am 21. April 2018 neben Chören aus den Kreisen Kleve und Wesel an der Gesamtprobe im Xantener Dom teil. Etwa 450 Sängerinnen und Sänger probten unter der Leitung von Ulrich Grimpe, Referatsleiter Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat Münster, für die beiden Auftritte an Christi Himmelfahrt, zu denen etwa 4.300 Sängerinnen und Sänger aus den Chören des Bistums erwartet werden.