Gemeindeleben

4.01. 2020 Sternsinger-Aktion

Herongen. Am 4.Januar versammelten sich 30 Heronger Sternsinger an der Krippe in der Amandus-Kirche und brachten von dort den Segen der heiligen Nacht in jedes Haus.

Sie haben dabei mehr als 2700 € Spenden und etliche Kilos Süßigkeiten gesammelt.

Mit der Gemeinde versammelten sie sich am Abend wieder an der Krippe und zum Gottesdienst, der im Zeichen des diesjährigen Mottos der Sternsinger -Frieden für die geflüchteten Kinder und Erwachsenen im Libanon- stand

Besonders schön dabei: die feierliche musikalische Gestaltung durch die Seniorengruppe des Musikvereins, die in dieser Messe ihr 20jähriges Bestehen feierte.

Herzlichen Dank allen, die Tür und Tor geöffnet und so großzügig gespendet haben.

Rita Aengenendt

11. 12. 2019 Gottesdienst mal anders

St. Marien. Am 11. Dezember 2019 lud Frank Ingendae im Rahmen einer Projektarbeit Interessierte zu einem Schrift-Gottesdienst mit Agapefeier ein.

Gut zwanzig Personen waren dieser Einladung gefolgt und nahmen auf Stühlen und Bänken im Altarraum der St. Michael-Kirche Platz. In der Mitte war ein Tisch platziert mit einer Kerze und zwei Fladenbroten.

Frank Ingendae versetzte die Anwesenden in das Jahr 2061. Seelsorger sind Mangelware, Pastoralreferenten gibt es nach Abschaffung der Kirchensteuer bzw. zu geringer Einnahmen aus der Kirchensteuer nicht mehr. Die Gotteshäuser sind vermietet oder einer anderen Bestimmung zugeführt. Die Gemeinde St. Marien, so wie wir sie heute kennen, gibt es nicht mehr. Es gibt nur noch die „Großgemeinden“ Geldern, Krefeld und Duisburg.

Zu dieser Zeit findet sich eine kleine Gruppe aus dem „alten“ St. Marien zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Es werden Hefte verteilt, aus denen sich der grobe Ablauf der Zeremonie ergibt. Das älteste Gruppenmitglied (in unserem Fall ein Herr) eröffnet so zu sagen den Gottesdienst.
Es folgt eine lockere Begrüßung; bei der sich die Anwesenden durch den Stuhlkreis bewegen und kurz miteinander erzählen. Das Ertönen der Klangschale lässt alle Anwesenden wieder Platz nehmen.

Keiner führt durch das Programm; man stimmt sich durch Blickkontakt oder kleine Gesten untereinander ab, wann bzw. welches Lied gesungen wird (wobei einige Lieder bereits in dem „Ablaufheft“ genannt sind) bzw. wer etwas vortragen möchte, sich z.B. zu seinen Empfindungen bzgl. dieser doch eher außergewöhnlichen Gemeinschaft äußern möchte.

Ein Körbchen mit „Losen“ geht rum; jeder zieht ein Los; wer das „besondere Los“ gezogen hat, liest das Tagesevangelium vor.

Die Tageslesung wird reihum vorgelesen; derjenige, der das Tagesevangelium vorgelesen hat, beginnt, liest einen Satz und reicht die Bibel reihum weiter; sofern möglich, liest jeder einen Satz vor.

Die anschließenden Fürbitten sind selbst gestaltet. Wer mag, zündet ein Teelicht an, stellt es auf den Tisch und trägt seine Fürbitte laut vor.

Die Person, die den letzten Satz der Tageslesung vorgelesen hat, streckt anschließend die rechte Hand aus, mit der Handfläche nach oben, der/die rechte Nachbar/in legt die linke auf bzw. in die rechte. So geht es weiter bis sich der Kreis bei der Person, die begonnen hat, schließt. Nun wird das Vaterunser gebetet.

Der Älteste bricht das Brot, legt es in eine Schüssel und reicht diese herum. Das jüngste Gruppenmitglied reicht Gläser mit Wasser, Traubensaft und Wein rum.

Es wird noch ein Lied gesungen, dann geht das Gefäß mit Weihwasser rum und jeder segnet sich. Abschließend wünscht jeder seiner Nachbarin/seinem Nachbarn Frieden/Shalom und/oder sonstiges Gutes. Man unterhält sich danach noch etwas und geht dann seiner Wege.

Was für Außenstehende vielleicht wie ein hölzerner, unstrukturierter Ablauf klingt, war eine hoch emotionale Zusammenkunft mit viel Tiefe. Das Schweigen z.B. beim Vortragen der Fürbitten war kein peinliches Schweigen. Und obwohl keiner „durch das Programm“ geführt hat, schien es doch so, als wüsste jede und jeder, was zu tun sei.

Die Teilnehmer jedenfalls waren sehr angetan und auch bewegt von dieser Zusammenkunft.

Was wie eine Zukunftsvision klingt, könnte vielleicht bald Wirklichkeit sein.

Nicole Goossens

Cäcilienfest 2019 Kirchenchor St. Amandus Herongen

Der Kirchenchor St. Amandus feierte traditionell sein Cäcilienfest am Vorabend des 1. Advents, das mit der vom Chor musikalisch gestalteten Vorabendmesse begann. Anschließend trafen sich Sängerinnen und Sänger mit Partnern und Gästen im Pfarrzentrum zu einem bunten Abend, der in diesem Jahr unter das Motto „Märchenabend“ gestellt wurde. Zu Beginn konnte der Vorsitzende Michael Honnen (4.v.l.) gleich vier neue Sängerinnen und Sänger begrüßen, die alle bereits über reiche Chorerfahrung verfügen: Walburga Büskens (l.) , Ulrike Klar (3.v.l.), Wolfgang Massing (5.v.l.)  und Heinz Diepers (in Abwesenheit). Anschließend wurde Adele Hoff (4.v.r.) für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt und erhielt die entsprechende Urkunde, Ehrennadel und Blumenpräsent. Als Dank für 50 Jahre treue und engagierte Mitgliedschaft erhielten Christel Michelkens (3.v.r.) und Änne Willen (2.v.r.) Ehrenurkunde und Blumenstrauß. Gleichzeitig ernannte der Vorsitzende Michael Honnen sie zu Ehrenmitgliedern des Kirchenchores. Zu den Gratulanten zählten auch Chorleiter Hubert Goumans (r.)  und Präses Bruno Bloemen (2.v.l.), der die Glückwünsche des Diözesanpräses sowie der Pfarrgemeinde überbrachte. Nach einem gemeinsamen Abendessen begann dann der „märchenhafte“ Teil des Abends. Die Sängerinnen des Alts und des Soprans sowie die Männerstimmen brachten jeweils zwei Märchen auf ihre eigene Art und Weise dar. Aschenbrödel, Dornröschen, Frau Holle, der Froschkönig, Rapunzel und Hänsel & Gretel wurden zu neuem Leben erweckt und begeisterten das Publikum.

Maria Schmitz

Nov. 2019 Ehrungen beim Kirchenchor Wachtendonk

Wachtendonk. Der Kirchenchor St. Michael, feierte im November sein Cäcilienfest, das mit einer Andacht zum Totengedenken auf dem Friedhof begann. Anschließend trafen sich die Sänger/innen mit ihren Partnern/innen bei Hermanns Treff zu einem gemütlichen Abend. Zu Beginn des Abends wurde Ursula Mueser für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Die entsprechende Urkunde erhielt sie aus den Händen des Präses, Bruno Bloemen. Die Vorsitzende, Dorothee Meenen, überreichte ihr anschließend einen großen winterlichen Blumenstrauß. Zu den Gratulanten zählten unter anderem der Chorleiter, Godehard Pöllen, die zweite Vorsitzende, Anja Reiners, und alle anderen Chormitglieder. Nach einem leckeren Abendessen gab es einige sehr unterhaltsame Beiträge von und mit den Chormitgliedern.

Kirchenchor St. Michael, Jutta Röttges

24.11. 2019 Die Lepragruppe sagt „Dankeschön“

Wachtendonk. Mit großer Freude und Begeisterung hat die Lepragruppe in Zusammenarbeit mit den  „Rheinischen Landfrauen“ die Räume des Pfarrheims in eine weihnachtliche Ausstellung verwandelt. Es wurden wieder sehr viele schöne handwerkliche Kunstwerke angeboten. Ebenfalls Plätzchen und Marmeladen.

Die Cafeteria lud die Besucher mit duftendem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Waffeln sowie leckeren heißen Suppen zum gemütlichen Beisammensein ein. Dank der vielen Besucher und Spender kann wieder eine beträchtliche Summe zusammen. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie zur Linderung der furchtbaren Krankheit Lepra bei.

Wer Kreativ ist oder die Lepragruppe unterstützen möchte ist herzlich willkommen. Über neue Ideen sind wir immer dankbar. Bitte melden.

Allen Helfern, Besuchern und Spendern ein herzliches Dankeschön und alles Gute für das Jahr 2020.

Elke Camp