In der Zeit vom 15. Jan. bis 2. März 1933 erschien die Mutter Gottes in dem Dorf Banneux N.D., gelegen oben in den belgischen Ardennen, dem damals 11- jährigen Kind Mariette Beco acht Mal. Bei diesen acht Erscheinungen richtete die Mutter Gottes mehrere Botschaften an das Kind. Am 20. Januar 1933 äußerte die Mutter Gottes gegenüber der Seherin, dass man am Erscheinungsort eine klei- ne Kapelle bauen und viel beten solle. Mit dem Bau der kleinen Kapelle begann man unverzüglich und von offizieller Stelle wurden die Mutter Gottes-Erscheinungen - nach eingehender Prüfung der Ereignisse - anerkannt. Seither pilgern Menschen aus allen Nationen nach Banneux N.D., in das Heiligtum “Jungfrau der Armen“. Am 21.Mai 26 kehrten 61 Bus- Pilgerinnen und Pilger aus Wachtendonk, Herongen, Walbeck, Kerken, Straelen und Umgebung gegen 19:30 Uhr aus Banneux N.D. zurück in ihre Heimat. Alle Pilgerinnen und Pilger waren dankbar für einen segensreichen Tag, das harmonische Miteinander und für Stunden der Erholung. Der Pilgertag hatte,mit der Abfahrt um 06:30 Uhr in Wach- tendonk und alsdann in Herongen, begonnen. In Banneux N.D. angekommen, kehrte die Pilgergemeinschaft zum (schon traditionellen) gemeinsamen Frühstück ein. Am Vormittag besuchte die Gruppe die deutsche Pilgermesse und betete anschließend den im Wald gelegenen Kreuzweg. Nach einer Mittagspause beteiligten sich die Teilnehmenden am Gebetsweg - von der Esplanade mit der Statue der segnenden Gottesmutter, dem Gebet vor der kleinen Kapelle und dem Abschlussgebet an der Quelle - und nahmen an der Krankensegnung (Andacht mit sakramentalem Segen) teil. Während des Tages war zudem genügend Zeit für stille und persönliche Gebete. Bevor man um 17:00 Uhr in Banneux N.D. wieder den Bus bestieg, hatten die Pilgerinnen und Pilger noch ein Stündchen für Kaffee, ein Kaltgetränk oder Eis und das Gruppenfoto. So klang der Tag in Banneux N.D. gemütlich aus. Auf der Hinfahrt hatte der begleitende Seelsorger Pater Johny Abraham (St. Marien Wachtendonk-Wankum- Herongen) den Reisesegen erteilt. Auf dem Weg zum Wallfahrtsort wurde im Bus gebetet und die Geschehnisse im Jahr 1933 wurden in Erinnerung gerufen und erläutert. In diesem Jahr wurde im Heiligtum unsere Pilgergruppe persönlich durch Wallfahrtsrektor Leo Palm “an die Hand genommen“. Er und Pater Johny Abraham zelebrierten die deutsche Pilgermesse. Wallahrtsrektor Leo Palm betete mit uns, unterstützt durch Sascha Geurtz, den Kreuzweg. Beim Gebetsweg - von der kl. Kapelle bis zur Quelle - wurden aus unserer Pilgergemeinschaft Pater Johny Abraham, Hubertine Bosch und Sascha Geurtz von Rektor Leo Palm, als Lektoren eingebunden. Unsere Pilgerinnen und Pilger sprachen unter anderem darüber, dass ihnen besonders die Predigt in der deutschen Pilgermesse und die Texte des Kreuzweges (beides Rektor Leo Palm) „viel gegeben haben“. Auch in diesem Jahr konnten wir erneut mittels der von uns organisierten Buswallfahrten den Teil-nehmenden die Möglichkeit einer Tagespilgerfahrt in das Marienheiligtum in Banneux N.D. ermöglichen. Wir sind sehr froh und dankbar darüber, dass alle Beteiligten am Abend gut gelaunt auseinandergingen.
Hubertine und Herbert Bosch

