Gemeindeleben

08.07.2019 Kirchenvorstand und Pfarreirat im Gespräch

Ein guter Auftakt, die gemeinsame Sitzung von Kirchenvorstand und Pfarreirat.
Das war etwas Neues. Der Pfarreirat hatte am 8. Juli zu einer gemeinsamen Sitzung von Kirchenvorstand und Pfarreirat ins Wankumer Pfarrheim eingeladen. Wir haben bereits ein Mitglied des Kirchenvorstandes, das an den Pfarreiratssitzungen teilnimmt und umgekehrt. Diese Aufgaben nehmen zurzeit Rainer Goossens für den Kirchenvorstand und Markus Pastoors für den Pfarreirat wahr und sie geben aktuelle Informationen weiter.

 

Es ist jedoch gut, sich auch in einer gemeinsamen Sitzung besser kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsam St. Marien auf einen guten Weg bringen. Was zeichnet die Gremien einer Pfarrei aus? Transparenz, eine gute Zusammenarbeit der Gremien, gegenseitige Unterstützung und eine gute Öffentlichkeitsarbeit in unseren Medien sind ganz wichtig.


Alles in allem war deutlich zu spüren, dass wir unbedingt miteinander im Gespräch bleiben möchten, um Anregungen in die jeweilige Arbeit einfliessen zu lassen. Eine gemeinsame Sitzung einmal im Jahr und regelmäßige Berichterstattungen in unseren Medien sind für die Zukunft vorgesehen. Damit wird auch ein großes Anliegen der Gemeindeversammlungen umgesetzt.


Für den Pfarreirat
Margret Herzog

07.07.2019 Messe im syro-malabarischen Ritus in der St. Martin Kirche

St. Marien. Am 7. Juli, einem Sonntagnachmittag, läuteten zu ungewöhnlicher Zeit die Glocken der St.-Martin Kirche und luden zum Gottesdienst. Etwa 60 Gläubige folgten dieser Einladung. Was sie dann in mehr als einer Stunde erleben durften, war für westeuropäische Gläubige ein befremdlicher, wenn nicht gar exotisch anmutender Ritus eines katholischen Gottesdienstes. In Konzelebration mit je einem Mitbruder aus Straelen und Issum leitete der in unserer Pfarre bekannte Pater Josef den Gottesdienst. Alle drei waren in prächtige Gewänder gekleidet. Die Art ihrer Gewänder und der im Verlauf des Gottesdienstes verschwenderische Gebrauch von Weihrauch ließen Vergleiche mit den Ostkirchen zu. Die für unsere Ohren exotisch wirkenden, musikalisch unterstützten Gesänge zum Gottesdienst deuteten auf asiatische Herkunft hin. Die melodische Musik und die Gesänge wurden von vier Nonnen und einem Priester vorgetragen. Sie kamen aus Meppen, Lingen und Paderborn .

 

Der Gottesdienst war bestimmt vom gemeinsamen Gebet aller Gläubigen und vielen Liedern mit Texten einer fremden Sprache. Opferung, Wandlung und Kommunion ähnelten dem uns gewohnten Gottesdienstritus.

 

Doch welche Liturgieform erlebten die anwesenden Gläubigen?

 

Da alle Zelebranten und die Nonnen zwar aus deutschen Gemeinden kamen, aber indischer Herkunft waren, konnte man erahnen, dass es sich um einen im asiatischen Raum traditionell gefeierten Gottesdienst handeln musste. In ihren begrüßenden Eingangsworten wies Margret Herzog, Vorsitzende des Pfarreirates, darauf hin, dass es sich bei diesem Gottesdienst um einen syro-malabarischen Ritus handelt, nach dem der Gottesdienst gefeiert wird.

 

Von diesem Ritus haben wohl die wenigsten Christen unserer Gemeinde jemals etwas gehört.

 

Seinen Ursprung hat dieser Ritus im heutigen indischen Bundesstaat Kerala, früher Malabar. Ihre frühen Beziehungen in den Nahen Osten zu den ostsyrischen Christen führte zu einer Liturgieform, die Traditionen der Ostkirche mit der Sprache Jesu verbanden. Diese bei den Menschen in Malabar gefeierte Liturgie des Syro-Malabarischen Ritus ist neben dem lateinischen und dem ukrainischen der Drittgrößte in der katholischen Christenheit. Zugleich zählt er zu den ältesten Liturgien der Weltkirche. Dies wiederum ist zurückzuführen auf den Apostel Thomas. Dessen Wege zur Verbreitung der Lehre Jesu führten ihn bis nach Südindien in das Gebiet Malabar. Dort bildeten sich auf der Basis der Lehre die ersten Christengemeinden.

 

Was ist deutlich anders als im gewohnten lateinischen Ritus? Hierzu Erläuterungen, welche Margret Herzog vortrug:

In Kerala wird das Kreuz meistens als Kreuz des Auferstandenen betont und dargestellt. Deshalb findet man selten den gekreuzigten Herrn abgebildet. Der Fuß des Kreuzes steht in einer Lotosblüte. Diese Blüte ist in der Religion der Hindus und Buddhisten ein häufiges und wichtiges Symbol. Es soll uns zeigen, dass sowohl Buddhisten als auch Hindus unseren christlichen Glauben tolerieren und akzeptieren.

 

In der Liturgie der Ostkirche wird auch die Heilige Dreifaltigkeit wesentlich stärker angedeutet; während im lateinischen Ritus der Schwerpunkt auf Christus liegt. Ein Beweis dafür ist, dass die lateinische Liturgie ihre Gebete im Namen Christi beendet; während sie im syro-malabarischen Ritus im Namen des dreieinigen Gottes beendet wird. Da die Darbringung von Brot und Wein uns an das Leiden und den Tod Jesus erinnert, werden bei der Gabenbereitung Brot und Wein in Kreuzesform erhoben.

 

Die Liturgiewissenschaft sagt, dass der syro-malabarische Ritus den Gesichtspunkt des Opfers besonders beleuchtet. Im Unterschied dazu wird im lateinischen Ritus die Betrachtungsweise der Mahlgemeinschaft besonders betont.

 

Dieser dargebotene Gottesdienst im syro-malabrischen Ritus vermittelte den Besuchern, dass die christliche Religion vielfache liturgische Formen kennt und dabei jeweils die landestypischen Lebens- und Denkwelten aufgreift. Es ist ein Zeichen für die Vielfalt in der Einheit der katholischen Kirche. Für alle steht das Wirken Jesu im Vordergrund und in diesem Sinne sind wir alle Schwestern und Brüder.

 

Johannes Schriefers

 

 

 

22.06.2019 Frauenchor Heringa machte Ausflug nach Steyl

Herongen. Der Frauenchor Heringa aus Herongen unternahm am Samstag, 22. Juni,  einen Tagesausflug nach Steyl in den Niederlanden. Der Tag begann mit einer Führung durch die Kirche St. Michael, der dortigen Parklandschaft und den Kloster-Gärten. Mit Kaffee und Kuchen endete der Tag im Kloster in Steyl. Anschließend ließen wir den Tag bei unserer Sangesschwester Resi in Herongen in gemütlicher Runde ausklingen.   

Margarete Teuwen

08.06. 2019 Regenbogen Open Air 2019

Das Regenbogen Open Air der Landjugend Wankum am Pfingstsamstag war ein voller Erfolg. Zum 2. Mal veranstaltete die Landjugend Wankum ihr Open Air. Positiv blickt die Landjugend Wankum auf einen erfolgreichen Abend zurück. Tagsüber war das Wetter sehr unsicher. Regen, Sonne, Sturm -  von allem was etwas dabei. Als dann aber um 19.00 Uhr der Regenbogen über Wankum zu erkennen war, sollte dies ein positives Zeichen sein. Das Wetter blieb trocken und bei abendlicher Sonne durfte die KLJB Wankum viele Gäste herzlich begrüßen. Es wurde bunt gemischt mit Jung und Alt bis spät in die Nacht gefeiert. Auf der Tanzfläche heizten unsere DJ´s Niklas und Dominik ordentlich ein und ließen die Tanzfläche beben.  Der Entertainer und DJ Steven Verrip motivierte die Gäste zusätzlich zum Tanzen. Am Getränkepavillon und im hinteren Bereich z.B. in der Paletten-Möbel-Lounge konnte sich hingegen entspannt unterhalten werden, sodass für jeden Etwas dabei war. Auch die Longdrinkbar wurde von allen Gästen gut angenommen und war stets gut besucht. Auch die spontane Idee bei den etwas kühleren Temperaturen Glühwein anzubieten wurde von unseren Gästen positiv wahrgenommen.
Auf Grund der auch in diesem Jahr durchweg positiven Rückmeldung,  wird sich das Regenbogen Open Air am Pfingstsamstag weiter im Kalender am Niederrhein festigen. Darauf ist die Landjugend Wankum sehr stolz. So eine Veranstaltung  als Verein mit Jugendlichen auszurichten ist jedoch ohne die Unterstützung der Gemeinde, anderer Vereine und zahlreicher mit Wankum verbundenen Unternehmen nicht möglich. Für diese tolle Unterstützung möchten wir an dieser Stelle gerne DANKE sagen. 

02.06.2019 - Ausflug Kirchenchor Wachtendonk

Kirchenchor sucht das Weite


Ein zweitägiger Ausflug entführte die aktiven und passiven Mitglieder des Kirchenchores St.  Michael in diesem Jahr zum Deutschen Eck. Bei gutem Wetter fuhren wir gut gelaunt am Samstag des letzten Maiwochenendes nach Koblenz. Nachdem wir wahlweise an einer jeweils gut zweistündigen Schiffstour nach Boppard oder einer Stadtführung mit einer pensionierten Lehrerin, die für ihre Stadt wirklich brannte und die auch die ein oder andere Anekdote zu erzählen wusste, teilgenommen hatten, checkten wir schnell im Hotel ein. Die anschließende Zeit zur freien Verfügung nutzten wir für einen kleinen Imbiss, Kaffeetrinken und Bummeln. In der Stadt war reichlich Betrieb – es fand die Veranstaltung „Koblenz spielt“ statt. In der Altstadt waren überall Stände für Kinder mit den verschiedensten Aktionen aufgebaut, die von diesen gut angenommen wurden. Der Abend klang im Hotel bei einem leckeren Abendessen aus, einige zogen später noch in ein Weinhaus weiter. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet am Sonntagmorgen checkten wir leider schon wieder aus und fuhren zur Festung Ehrenbreitstein. Sie ist die zweitgrößte erhaltene Festung Europas, wurde in ihrer heutigen Gestalt zwischen 1817 und 1828 erbaut. Ihr Ursprung reicht bis in das Jahr 1000 zurück.118 Meter über dem Rhein hat man von hier aus einen fantastischsten Ausblick auf Koblenz und den Zusammenfluss von Rhein und Mosel, das deutsche Eck. Nachdem jeder reichlich Gelegenheit für Fotos hatte, fuhren wir weiter nach Maria Laach. Hier waren wir für einen sehr informativen Kurzfilm über das Kloster, die Klosterwerkstätten und die verschiedenen Betriebe der Klosteranlage angemeldet. Ein Ordensangehöriger beantwortete danach unsere Fragen. Wir hatten uns für zwei Lieder in der Kirche angemeldet, deshalb mussten wir uns sehr beeilen, es standen uns nur noch knappe 10 Minuten zur Verfügung, denn kurz darauf war das Mittagsgebet. Wir schafften beide Lieder, für ein drittes war es leider schon zu spät - tolle Akustik! Anschließend war die Gelegenheit zum Einkauf, es gab u.a. eine Klosterbuchhandlung und eine Gärtnerei, sowie zum Kaffeetrinken o.ä. Am früheren Nachmittag traten wir die Heimreise an und beendeten den Ausflug mit einem gemeinsamen Abendessen im Wachtendonker Hof, den meisten wohl besser als „Sandkaul“ bekannt.
Kirchenchor St. Michael
Jutta Röttges

23. & 24. 03. 2019 CHORios on tour

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10. 03. 2019 Einführung von Pfarrer M. Stücker in St. Marien

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02.12.2018 Mitsingkonzert

 

Adventliches Mitsingkonzert - Herbergssuche einmal anders

 

Welch großes Glück! Das Wetter hatte sich am späten Nachmittag umentschieden und alle Regenwolken des Tages verdrängt. So konnte  das 1. adventliche Mitsingkonzert, das auf  Einladung der AG Liturgie der Pfarrgemeinde St. Marien Wachtendonk-Wankum-Herongen und des Teams des St. Josef-Stiftes am 1. Adventsonntag angeregt worden war, tatsächlich draußen stattfinden.

 

Und welch schöner Anblick! Der stimmungsvoll beleuchtete Innenhof des St. Josef-Stiftes füllte sich mehr und mehr. Kurz vor 19 Uhr waren es nahezu 100 Personen, die miteinander Adventlieder singen wollten.  

 

Frau Bühner-Lichtrauer, die Leiterin des St. Josef-Stiftes, begrüßte alle Anwesenden recht herzlich, auch im Namen der dort lebenden Kinder, Jugendlichen und Betreuer.

 

Margret Herzog von der AG Liturgie freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. Das St. Josef-Stift sei ein sehr guter Ort für den ersten Herbergssucheabend mit Maria und Josef. Die beiden hätten genau dort Heimat gefunden, wo auch viele junge Menschen täglich Herberge und Heimat fänden.

 

 „Tochter Zion“, „Wachtet auf“, „Macht hoch die Tür“ – neben den bekannten Adventliedern wurden auch neuere Gesänge wie „Dicke rote Kerzen“ oder „Das Licht einer Kerze“   intoniert. Aus dem reichen Fundus an adventlichen Gesängen wurden 13 Lieder angestimmt, unterbrochen durch stimmungsvolle Texte oder auch Erklärungen zur Entstehung der oft jahrhundertealten Gesänge und Texte. Die Liedtexte waren auf eine Leinwand projiziert, so dass alle auch die unbekannteren Strophen gut mitsingen konnten.

 

Das musikalische Quartett mit den Flötistinnen Ruth Rudolph und Christina Flakowski, Hildegard Heußen am Keyboard und Uli Amman, Gitarre, sorgte für die gesangliche Grundlage dieser kurzweiligen Dreiviertelstunde.

 

Zum Abschluss überraschten die Kinder des St. Josef-Stiftes dann alle noch mit selbst gebackenen Plätzchen und einem leckeren Apfelpunsch.

 

Der AG Liturgie bleibt nur allen Beteiligten und Mitsängern ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen.

 

Welch schöner Abend! Viele fanden, dass er unbedingt einer Wiederholung im nächsten Jahr wert wäre……

 

Ihre AG Liturgie (U. Nöchel)

31.10.2018 Wir sind so frei - eine persönliche Nachschau

Wir sind so frei …
Eine persönliche Nachschau zu einem besonderen Reformationstag

 

Dass unsere katholische Schwestergemeinde St. Marien mit uns den Reformationstag gefeiert hat … darüber kann ich nicht genug staunen und mich freuen.
 
So stelle ich mir Christsein und Ökumene vor! Nicht ängstlich auf die eigene Konfession bezogen zu sein, sondern freimütig nach den Wurzeln, dem Grund-legenden zu suchen, das uns als (jeweilige) Kirche trägt und ausmacht. Es war ein Tag der ecclesia invisibilis, der unsichtbaren Kirche, die den sichtbaren Kirchen voraus geht. Es war ein Tag der ecclesia semper reformanda, der Kirche, die sich selbst reformiert und bereit ist sich vom Geist Jesu wandeln zu lassen, die danach sucht, der Freiheit der Kinder Gottes möglichst nahe zu kommen.
 
Als wir gestartet sind, gab es nur den Termin, den Ort, die Freigabe des Pfarrgemeinderates und des Presbyteriums, zum Reformationstag einen kreativen Abend zu gestalten und die sehr wichtige Zusage von Sebastian Benthin und seinen Musikfreunden. Ohne sie hätte es diesen Abend nicht gegeben.
 
Wir waren frei, unsere Gedanken schweifen zu lassen, unsere Sehnsucht danach, so Kirche zu sein, dass sie nicht nur einige wenige interessiert, sondern sich zeigen kann als das, was sie ist: Eine Bewegung nach Wahrhaftigkeit suchender Menschen. Eine Gemeinschaft, die von der Zusage Jesu lebt: Ich bin bei euch. Ein Raum, der frei macht, über sich und sein Leben nachzudenken.
 
Danke dem Vorbereitungsteam Sigrun Bogers, Margret Herzog, Hartfried Toennessen und Ludwig Wolff.
Danke der Musik, die für mich so geklungen hat, als würde sie gerade neu geboren, so zart, so frei, so lebendig.
Danke für alle, die sich haben ansprechen lassen.
Ulrike Stürmlinger

Wir sind so frei  …..
Ein nachdenklich – musikalischer Abend


Wir waren so frei und gingen voll Erwartung am Mittwoch, den 31.10.2018, dem Reformationstag,  in die St. Michaelkirche, um Texte und Musik zum Thema „Freiheit“  zu hören.
In ihren Einleitungsworten begrüßte Margret Herzog die große Anzahl von Menschen, die sich in vielleicht ungewohnter Weise an diesem Abend in Bänken gegenüber saßen und in einem mit buntem Licht durchfluteten Kirchraum auf einen nachdenklich-musikalischen Abend einließen.  Egal ob evangelisch oder katholisch, oder weder noch, jeder sollte in Texten hören und spüren, welch hohen  Wert für uns der Begriff Freiheit ausmacht.  So durften  alle Zuhörer  gespannt sein, von unterschiedlichen Sprechern den Freiheitsgedanken in 6 Zugängen geöffnet zu bekommen:
Freiheit ist kostbar  -  Sehnsucht nach Freiheit  -  Missverstandene Freiheit  -  Freiheit ist mühsam  -  Beziehung macht frei  -  Freiheit der Kinder Gottes
Während es Sigrun Bogers, Ulrike Stürmlinger, Hartfried Toenessen, Margret Herzog und Ludwig Wolf übernahmen, den Zuhörern die dazu passenden Texte vorzutragen, gelang es dem Musikquartett mit Nina Moll, Christine Maas, Sebastian Benthin und Johnny Murkovic  mit einfühlsamen Stücken den Raum für  eigene Gedanken zu öffnen.
Es hat uns gut getan, in einer Welt, in der Freiheit nicht an allen Orten zum selbstverständlichen Gut   gehört,  Texte aufzunehmen,  die uns in eindringlicher Weise auf die Bedeutung von Freiheit in unserem Leben aufmerksam machten.
Wir haben diesen Abend mit seiner Fülle an gut miteinander verwobenen Texten und Musikbeiträgen  sehr genossen. Freundlicherweise durften wir per Email die Texte für eine weitere Betrachtung ausdrucken. ( Ein guter Tipp für alle!)
Die Auswahl der vorgelesenen und gesungenen Texte, sowie die  musikalische Ausgestaltung insgesamt  waren sehr gut miteinander verwoben, und kein Applaus zwischendurch lenkte von der Wirkung des jeweils Gehörten ab. Wie gut die Darbietung letztlich ankam, zeigte sich dann am Ende, als man den Mitwirkenden mit langer Ovation  seine Begeisterung  zum Ausdruck brachte.
Ein ganz toller Abend und ein großes Dankeschön an alle, die ihn haben Wirklichkeit werden lassen!


Brigitte und Dieter Benthin

 

Ich bin so frei


Freiheit, ein Zustand der uns selbstverständlich erscheint. Nicht weiter der Rede wert. Diese Selbstverständlichkeit zu hinterfragen und auf vielfältige Weise zu interpretieren hatten sich die Organisatoren der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zur Aufgabe gestellt. Zu einem nachdenklich – musikalischen Abend zum Reformationstag luden sie unter dem Motto „Wir sind so frei“ in die Michaelskirche ein.


 Ich bin so frei, meine Gedanken und Eindrücke zu diesem Abend zu formulieren und nieder zu schreiben.
Sie waren so frei, die Besucher mit einem heißen Punsch zu begrüßen, die Bänke in der Kirche zu verrücken und den Kirchenraum in farbiges Licht zu tauchen. Dadurch entstand eine fast mystische Atmosphäre. Die instrumentale Fassung des Liedes „Über den Wolken“ verstärkte diese Grundstimmung, die die zahlreichen Besucher aufgeschlossen und bereit machte, sich auf besinnliche Texte und zum Thema passende Musik einzulassen.


Frau Herzog als Vorsitzende des Pfarreirates begrüßte die Gäste und erläuterte kurz die Intention des Abends: Frei sein für Begegnung, Musik sprechen zu lassen, eigenen Gedanken Raum zu geben, quer zu denken, Fragen zu stellen. Aus sechs verschiedenen Blickwinkeln sollte der Begriff „Freiheit“ betrachtet werden.


Freiheit ist kostbar.
Sehnsucht nach Freiheit
Missverstandene Freiheit
Freiheit ist mühsam
Beziehung macht frei
Freiheit der Kinder Gottes


Eigene Texte, Zitate, Gedichte und Geschichten ermöglichten verschiedene Zugänge zum Thema. Getragen und vertieft wurden die Gedanken durch die musikalische Begleitung. Die vokale und instrumentale Interpretation der zur Thematik des Abends passenden Musikstücke hinterließ bei den Zuhörerinnen und Zuhörern einen tiefen Eindruck.

 

Hartfried Thoenissen führte mit ausdrucksstarker Stimme aus, warum Freiheit ein kostbares Gut ist, nicht selbstverständlich, obwohl es doch ein zugesichertes Grundrecht und kein groß-zügig gewährtes Privileg ist.


Dennoch bleibt die Freiheit eine große Sehnsucht, so Pastorin Ulrike Stürmlinger. Denn die alltäglichen Verpflichtungen engen ein, hindern uns, unbeschwert Neues zu wagen und uns frei zu entfalten.
Sigrun Bogers wies auf die häufig missbräuliche Verwendung des Begriffes „Freiheit“ hin. Besonders in der Werbung wird unter dem Etikett „Freiheit“ Konsum, Genuss und Vergnügen versprochen.
Es durfte aber auch quer gedacht werden, etwa beim Zitieren des Dalai Lama, der für unsere Zeit eine neue Ethik jenseits aller Religionen fordert. Denn wesentlicher als Religion sei eine im Menschen angelegte Spiritualität, die von Liebe, Güte und Zuneigung getragen ist.


Freiheit ist mühsam, für jeden einzelnen, aber auch für Religionen, etwa im Umgang mit Dogmen und Geboten. Diakon Ludwig Wolf zitierte große Persönlichkeiten um aufzuzeigen, dass Freiheit Mühe macht. In Anlehnung an die Zehn Gebote interpretieren „Die Zehn Worte zur Bewahrung der Freiheit“ von Dr. Thomas Breuer das Wort Gottes, das Leben und Freiheit bewahren will.


Bindung macht frei. Diesen Widerspruch löst u.a. ein Text von Anselm Grün auf. Er macht deutlich, dass Bindung, die von Liebe und Zuneigung getragen ist, frei machen kann.


Wir Christen sind als Kinder Gottes durch Christus befreit und zur Freiheit berufen. (Paulus) Das Wissen um die Geborgenheit in Gott schenkt uns Freiheit. Frau Stürmlinger schloss den Kreis, indem sie der instrumentalen Fassung des Anfangsliedes von Reinhard Mey neue Worte gab: „In Gott geborgen, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, sind in Ihm geborgen, und dann würde, was hier groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“


Der lang anhaltende Applaus am Ende des Abends zeigte die Begeisterung aller Anwesenden über die gelungene Auswahl der Texte und die gekonnte  musikalische Begleitung und Vertiefung durch Sebastian Benthin, Christine Maas, Nina Moll und Johnny Murkovic.


Mit der Auswahl der facettenreichen Ausgestaltung des Themas ist es dem Organisatorenteam gelungen, die BesucherInnen im wahrsten Sinne des Wortes zum Nach-Denken anzuregen.
Dank und Anerkennung allen, die diesen Abend in ökumenischer Verbundenheit so eindrucksvoll gestaltet haben.


Manfred Schreinemacher

08.07. 2018 Pastor Ralf Lamers feierte sein silbernes Priesterjubiläum

Am 30. Mai 2018 beging unser ehemaliger Pastor Ralf Lamers sein 25jähriges Priesterjubiläum.

In seiner Einladung schrieb Ralf Lamers:

„Mit Blick auf das anstehende Jubiläum wandern meine Gedanken immer wieder an die Orte und zu den Menschen, denen ich während meiner 25-jährigen Tätigkeit als Priester begegnet bin. Es gab in dieser Zeit viele prägende und über meinen Stellenwechsel verbindende Erlebnisse, die mich mit Freude und Dankbarkeit erfüllen. Wenn ich heute noch einmal vor der Wahl stünde, würde ich mich wieder für diesen Weg entscheiden. Ich kann aus tiefstem Herzen sagen, das war, ist und bleibt mein Weg mit Gott und den Menschen, trotz so mancher schwierigen Situationen und Herausforderungen.“

Die offizielle Feier fand im Rahmen des Pfarrfestes der Pfarrgemeinde Maria Frieden in Mehrhoog am 8. Juli  statt.

Bei herrlichstem Wetter fanden sich viele Pfarrmitglieder,  aber auch Gäste aus nah und fern ein – so auch zahlreiche Besucher aus Wachtendonk-Wankum-Herongen, um die festliche Messe  auf dem Außengelände der Kirche mitzufeiern. 

Nach den vielen Festreden konnten sich alle bei einem Freigetränk und köstlichen Speisen vom Grill erfrischen und stärken; viele Begegnungen, u.a. mit den Eltern von Pastor Lamers, Verwandten und Freunden, aber auch mit neuen Bekannten aus der Dingdener Gemeinde schlossen sich an und es wurde ein kurzweiliger Nachmittag.  

Die vielen positiven Kommentare der Gemeindemitglieder aus Maria Frieden hinterließen bei uns den Eindruck, dass Pastor Lamers in seiner jetzigen Gemeinde herzlich aufgenommen ist und sich dort sehr wohlfühlt.

Michael und Ulrike Nöchel

 

01.07.2018 Bezirksschützenfest - Impressionen

Wankum. Höhepunkt der diesjährigen Wankumer Kirmes vom 29. Juni bis 1. Juli war der Sonntag. Er stand ganz im Zeichen des Landesbezirksschützenfestes, welches die Vereinigte St. Johannes- und St. Martinibruderschaft ausgerichtet hatte. Die gute Organisation und das traditionell gute Wetter ließen das Fest gelingen. Beim Sonntagsgottesdienst, welcher im Freien auf dem Kirchplatz stattfand, gab es ein Wiedersehen mit unserem langjährigen Pastor Lamers, welcher in seiner Eigenschaft als Präses der Bruderschaften des Landesbezirkes die Festmesse zelebrierte. In seiner Begrüßungsrede erinnerte der Landesbezirksbundesmeister Helmut van den Berg an das silberne Priesterjubiläum von Pastor Ralf Lamers und ließ ihn hochleben.

Im Sinne des Festtagsmottos „Schützen(d) helfen“ verkündete Willi Strumpen, Präsident der Wankumer Bruderschaft, dass die Kollekte für das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland gespendet werde.

Fotos: Bruderschaft Wankum

08.06.2018 Gemeindeversammlung

08.06. 2018 Gemeindeversammlung im Blick

St. Marien. In den Blick genommen hat der Pfarreirat die Anregungen und Fragen der Teilnehmer unserer letzten Gemeindeversammlung St. Marien im Juni 2018. In dem Leitartikel der „Brücke“ 7/8 2018 war schon einiges zu unserer Gemeindeversammlung zu lesen. Hier möchten wir, als Pfarreirat, noch einmal die Gelegenheit nutzen den gemeinsamen Abend zu reflektieren und uns für die vielen Nachfragen, Anregungen und Denkanstöße zu bedanken.  Vieles ist notiert und an die Litfaßsäule geheftet worden, nun gilt es für den Pfarreirat diese Ideen und Wünsche als Arbeitsauftrag für die nächste Zeit anzunehmen. 
 Zeitgemäße Angebote: - mehr Selbstbewusstsein - Freude am Glauben - wir verkünden die Frohe! Botschaft  

Zunächst haben wir die Beiträge genau angeschaut und sortiert. Dabei stellte sich schnell heraus: manches „Problem“ ist kurzfristig zu beheben z.B. durch eine Verbesserung des Informationsflusses. Auf manche Frage gibt es eine einfache Erklärung, wenn es auch manchmal nicht die erhoffte Antwort ist. So ist es beispielsweise aufgrund des zeitlichen Rahmens nicht möglich im Pfarrbrief zu veröffentlichen, welcher Seelsorger die jeweilige
Sonntagsmesse mit der Gemeinde feiert. Auf der Homepage findet man die Angaben zum Prediger des Wochenendes, die Intentionen der Messen dürfen dort jedoch aus datenschutzrechtlichen Gründen (zurzeit jedenfalls)  nicht veröffentlicht werden.  

  Es gibt auch peppige Kirchenlieder im GOTTESLOB, die in anderen Gemeinden oft gesungen werden - wieso nicht hier?

Und dann gibt es Fragestellungen mit denen wir uns innerhalb der Gemeinde längerfristig beschäftigen sollten und möchten. Diese werden wir nach und nach in die Tagesordnung der nächsten Sitzungen aufnehmen. Schön, dass es viele positive Rückmeldungen gab, besonders über unsere Seelsorger und ihre engagierte Arbeit und über die vielen Aktivitäten in der Gemeinde St. Marien.  

  Ich bin stolz darauf, dass unsere Kirchengemeinde auch ohne leitenden Pfarrer so viel auf die Beine stellt.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle die sich an der Gemeindeversammlung beteiligt haben.  Denn gemeinsam sind
wir auf dem Weg, können die Zukunft unserer Gemeinde gestalten und mutig weitergehen.

Für den Pfarreirat     Hildegard Heußen

Das gab´s in Wankum noch nie!

Wankum. Am Dienstag, 22. Mai, erlebten die treuen Besucher der Werktagsmesse um 9 Uhr beim Einzug des Zelebranten eine Überraschung. Der Zelebrant war eine Frau, ein in Wankum bekanntes Gesicht, langjährige Lektorin und Kommunion-Helferin in Wankum! Sie wandte sich dann auch gleich in der Begrüßung an die Kirchenbesucher: „Es mag für Sie befremdlich sein,  dass ich heute hier stehe — in liturgischer Kleidung... ich hoffe auf die Akzeptanz der Gemeinde...“

Christa Strumpen hatte vor drei Jahren eine Ausbildung zur Wortgottesdienst-Leiterin in Münster gemacht und somit die Befähigung vom Bischof erhalten, Wortgottesfeiern halten zu dürfen. Bislang hatten wir genügend Seelsorger in St. Marien gehabt, doch Urlaubsbedingt hatte es nun einen Engpass gegeben. Damit Pastor Jörgens nicht alle Gottesdienste übernehmen muss, war sie gebeten worden, die Werktagsmesse als Wortgottesdienst zu gestalten Und es wird wohl auch die Zukunft sein, dass Laien am Altar stehen werden.

Der Gottesdienst unterschied sich nur durch die fehlende Wandlung von einer Werktagsmesse. Alle Gebete, Lesungen und Lieder wurden vorgetragen und nach dem  Gottesdienst waren alle Teilnehmer, die ihre Meinung geäußert hatten, zufrieden mit der neuen Gottesdienstform. Es war sicher nicht der letzte Gottesdienst in dieser Form!

C. Munsel

19.05. 2018 Regenbogen Open Air KLJB Wankum

Wankum. Die Premiere des Regenbogen Open Airs der Landjugend Wankum am Pfingstsamstag war ein voller Erfolg. Positiv blicken wir auf einen erfolgreichen Abend zurück. Bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen durften wir viele Gäste herzlich begrüßen. Es wurde bunt gemischt mit Jung und Alt bis spät in die Nacht gefeiert. Auf der Tanzfläche heizten unsere DJ´s Niklas und Dominik ordentlich ein und ließen die Tanzfläche beben. Am Getränkepavillon und im hinteren Bereich, z.B. in der Paletten-Möbel-Lounge, konnte sich hingegen entspannt unterhalten werden. Auch die Longdrinkbar wurde vor allem von unseren jüngeren Gästen gut angenommen und war stets gut besucht. So war für jeden etwas dabei.

Auf Grund der positiven Rückmeldungen von den Gästen und auch seitens der Mitglieder streben wir an, das Regenbogen Open Air nun jedes Jahr zu veranstalten und als festen Termin im Kalender am Niederrhein zu verankern. So eine Veranstaltung als Verein mit Jugendlichen auszurichten, ist ohne die Unterstützung der Gemeinde, anderer Vereine und zahlreicher, mit Wankum verbundenen Unternehmen nicht möglich. Hierfür möchten wir an dieser Stelle gerne DANKE sagen.

Auch die Maiandacht am Freitag nach dem Regenbogen Open Air wurde von unseren Helfern, Mitgliedern und Freunden des Vereins zahlreich besucht. Die Maiandacht gestalteten wir ebenfalls im Zeichen des Regenbogens. Pastor Jürgens leitete durch die Andacht und wurde durch zahlreiche Leser unterstützt. Musikalisch wurden wir durch das Gitarrenspiel von Michael Hoffacker, bekannt durch den JLK und den Kinderchor, begleitet. Anschließend ging es für alle Helfer zu Familie Buschhaus, wo wir mit einem Umtrunk und frisch Gegrilltem den vielen Helfern und Unterstützern vom Regenbogen Open Air dankten. DANKE ohne euch wäre Vieles nicht möglich. 

Karen Janssen

KLJB Wankum

9. - 13. 05. 2018 Katholikentag in Münster

Suche Frieden…

Am frühen Morgen des 10. Mai 2018 machten sich 25 Sängerinnen und Sänger unseres St. Amandus Kirchenchores Herongen zusammen mit unserem Präses Bruno Bloemen gutgelaunt und musikalisch bestens vorbereitet auf den Weg nach Münster.

Gemeinsam mit knapp 4.300 anderen Sängerinnen und Sängern aus ca. 140 Kirchenchören des Bistums sangen wir dort anlässlich des 101. Katholikentages. Zum einen durften wir morgens die Eucharistiefeier auf dem Schlossplatz musikalisch unterstützen, zum anderen wirkten wir nachmittags beim Gemeinschaftskonzert „Peace for the world“ auf dem Domvorplatz mit. Die Größe des Bistumschores war rekordverdächtig, das Klangvolumen gigantisch. Wir alle waren begeistert, dass wir nach vielen intensiven Proben an diesem einzigartigen Ereignis mitwirken durften.

Die Leitung hatte Diözesankirchenmusikreferent Ulrich Grimpe, der bislang noch keinen so großen Chor geleitet hatte, aber mit seinem Enthusiasmus alle Sängerinnen und Sänger auch trotz leichter Regenschauer in den Bann zu ziehen wusste. Spätestens beim abschließenden „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel dürfte allen Teilnehmern und  Zuhörern eine Gänsehaut den Rücken runtergelaufen sein.

                                                                                                                                               Nicole Gooßens

Mit dem Rad zum Katholikentag!

Das Kreisdekanat Kleve hat u. a. auch die Möglichkeit geboten, in einer Gruppe mit dem Rad zum Katholikentag zu fahren. Aus unserer Pfarrgemeinde haben sich Bernd und Lissy Trienekens, Annemie und Arno Hünnekens, Hildegard Heußen und Christa Strumpen dieser Herausforderung gestellt. Die Gruppe umfasst 30 Personen. Die Route, die den Spuren des Hl. Luidger folgt, wurde von Arno Hünnekens und Lambert Rous ausgetüftelt. Sonntags startete die Gruppe in Straelen. Erste Übernachtung war in Essen-Werden. Über Schermbeck und Gerleve erreichten alle pünktlich am Mittwoch Münster. Die geistliche Begleitung erfolgte durch Pastoralreferent Friedhelm Appel.

Christa Strumpen

06. 05. 2018 Menschenauflauf im Familengottesdienst - Was war denn da los?

Wachtendonk. Ist die Gemeinde ohne leitenden Pfarrer gar nicht mehr im Zaum zu halten? Ist der Unmut, von dem die RP am 04.05.18 eher schlecht informiert titelte, tatsächlich schon so groß?

– Weit gefehlt, eine wie auch immer geartete „Protestveranstaltung“ oder ein „Altarsturm“ war das nicht. Auch wenn sich in der St. Michael-Kirche am Sonntag, 6. Mai, im Familiengottesdienst um 11 Uhr ungewöhnliche Szenen abspielten, so geschah dies keineswegs aus irgendeiner Form von Unmut. Ganz im Gegenteil: Hier ließen sich die Gottesdienstbesucher von den Mitgliedern des Kinderchores unter Leitung von Rebecca Gallie dazu bewegen, einmal die angestammten Plätze in den Kirchenbänken zu verlassen. Der Kinderchor, der erstmals einen Gottesdienst nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich und textlich mitgestaltete, machte mit ein paar kleinen selbst dargestellten und Mitmach-Szenen sehr deutlich, wie schnell wir Menschen ausgrenzen, die anders sind, andere Weltanschauungen, andere Vorlieben haben als die Mehrheit. Der Kinderchor hatte den Gottesdienst unter das Thema „Mobbing in der Schule“ gestellt, in Wirklichkeit ließ sich der Bogen aber über den schulischen Alltag hinaus, sehr viel weiter schlagen, mitten hinein in die in diesen Tagen nahezu allgegenwärtige Diskussion über Ausgrenzung versus Integration in unserer Gesellschaft, von Flüchtlingsproblematik bis zum Kommunionstreit der deutschen Bischöfe. Die Botschaft der Kinder war dabei mehr als eindeutig – Gott liebt einen jeden von uns so wie er ist, mit all seinen Besonderheiten und seiner Einzigartigkeit. Jesus hat Niemanden ausgegrenzt, sondern sich gerade denen zugewandt, die am Rand der Gesellschaft standen.

Mein Fazit: Ein tolles und sehr gelungenes Experiment, dass der Kinderchor dort gewagt hat, in dem er einmal für deutlich mehr als nur den guten Klang im Gottesdienst gesorgt hat. Gerne mehr davon. Und uns als Gemeinde kann ich nur sagen, wir haben soviel Potential für tolle Glaubenserlebnisse durch engagierte Menschen in unserer Gemeinde – wir müssen es nur immer wieder auf’s Neue entdecken. Sagt es bitte allen weiter!!!

Klaus Minten

06.05. 2018 Dankeschön!

Wachtendonk. Viele Jahre haben Doris Waerdt, Monika Hotz, Claudia Miertz und Elke Goetzens die Familiengottesdienste in Sankt Michael vorbereitet, bei 10- 12 Gottesdiensten pro Jahr kommt da schon eine stattliche Zahl zusammen. Mit einer Pfingstrose und einer kleinen Aufmerksamkeit wurden die vier  von Frank Ingendae und Margret Herzog vom Pfarreirat verabschiedet. Gleichzeitig konnte das neue Team mit Silvia Schmitt, Birgit Born, Daniela Kethers, Jule Strucks und Judith Fasselt (nicht auf dem Bild) vorgestellt werden. Auch ihnen gilt ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement.

Margret Herzog

21.04. 2018: Heronger Sänger proben für den Katholikentag

"Bereit für Münster!" - Unter diesem Motto nahm ein Teil des St. Amandus-Kirchenchores Herongen am 21. April 2018 neben Chören aus den Kreisen Kleve und Wesel an der Gesamtprobe im Xantener Dom teil. Etwa 450 Sängerinnen und Sänger probten unter der Leitung von Ulrich Grimpe, Referatsleiter Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat Münster, für die beiden Auftritte an Christi Himmelfahrt, zu denen etwa 4.300 Sängerinnen und Sänger aus den Chören des Bistums erwartet werden.

15.04.2018 Kaffee unter´m Turm

Am 15.04.2018 fand wieder einmal nach der 11 Uhr Messe in St. Michael, die musikalisch von Chorios gestaltet wurde, das Kirchencafé statt, das aufgrund des herrlichen Wetters draußen stattfinden konnte. Viele Kirchenbesucher blieben noch auf ein bis zwei Tässchen, so dass sich einige nette und auch anregende Gespräche ergaben.
Vielen Dank den helfenden Händen!!!

29.03.2018 Liturgische Nacht

Verrat ist im Spiel.

 

Am Gründonnerstag trafen sich Jugendliche und Junge Erwachsene zum
"Abendmahl". Bei Brot und Wein (oder Wasser) und vielen leckeren Dips
stand der Jünger Judas Iskariot und sein Schicksal im Mittelpunkt.


In drei Workshops machten sich die Teilnehmer daran, die Rolle, Beweggründe
und Persönlichkeit des Jesus-Verräters in den  Blick zu nehmen. Sei es, das Leid eines Sündenbocks pantomimisch mit Musik untermalt darzustellen oder in Bildern bzw. Collagen z.B. der Frage nachzugehen, was wäre passiert, wenn sich Judas und Jesus nach dessen Auferstehung begegnet wären.


Anschließend ging es im Fackelschein durch das nächtliche Wachtendonk mit drei Stops mit einem  Text oder einer Interaktion. Nach der Schlussmeditation in der dunklen Kirche endete diese Liturgische Nacht gegen 0.30 Uhr.

26.02.2018 Pfarreiratstag in Steyl

Impressionen 

23./24. 2. 2018 Pfarreirat auf Arbeitstour

Als wir am Freitag, den 23.02.2018 um 18 Uhr alle nach teilweise schwierigen Anfahrten im Kloster Herz Jesu in Steyl ankamen, erwartete uns Schwester Margret mit einem einfachen Abendessen, wie es sich für ein Kloster gehört. Anschließend machten wir es uns in unserem Gruppenraum gemütlich, wo wir bei mitgebrachten Snacks und Getränken endlich einmal Gelegenheit hatten, uns in lockerer Atmosphäre näher kennenzulernen. Was vordergründig wie einfaches Gequatsche aussehen mochte, entwickelte sich aber in Wahrheit zu tiefgehenden Gesprächen, die uns nicht nur einander näher brachten, sondern auch schon erste Ansätze für unsere gemeinsame Arbeit herausarbeiten ließ.

Am nächsten Morgen hat uns Frank Ingendae vor dem Frühstück in der Kapelle erwartet, wo er uns auf unseren gemeinsamen Arbeitstag mit einer Laudes einstimmte. Danach sammelten wir Themen, mit denen wir uns zukünftig im Sinne der Pfarrei St. Marien beschäftigen möchten.  Die Ideen sprudelten nur so aus den Mitwirkenden heraus, so dass Frank Ingendae Mühe hatte, alles mitzuschreiben. Sofort machten wir uns daran, zu den Themen „Transparenz“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Jugendarbeit“, „Glaubenserfahrung“, „Caritas“ und „Pastoralplan“  tiefergehende Aspekte herauszuarbeiten, die wiederum festgehalten wurden. Viele wertvolle Diskussionen kamen auf und zuletzt war uns klar, es gibt viel zu tun, und wir müssen geduldig sein, wenn nicht alles sofort erfüllt werden kann.

Da wir nach dem Mittagessen noch eine sehr interessante Klosterführung mit Schwester Gerhardine  auf dem Programm hatten und danach eine von uns selbst gestaltete Messe in der Klosterkapelle feierten, blieb nach dem Packen nur noch Zeit für einen Kaffee mit Kuchen und der Erkenntnis, dass die 23 Stunden der Gemeinsamkeit sehr intensiv und förderlich waren und wir dies gerne irgendwann wiederholen würden. Festgelegt haben wir noch vor Ort, dass wir in der nächsten Pfarreiratsitzung  Kleingruppen formieren werden, die sich dann tiefergehend mit den erarbeiteten Themen befassen, damit wir schneller voran kommen und auf den folgenden Pfarreiratsitzungen schon erste konkrete Vorschläge gemacht werden können.

                                     Für den Pfarreirat: Claudia Burg

           

Archiv

Fastenessen in Herongen am 04. 03. 2018

Herongen. Beim Fastenessen in Herongen wurde eine stolze Summe in Höhe von € 773,49 gespendet.

Einen herzlichen Dank an alle, die somit Schwester Karoline und Cristo Vive unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt auch den freiwilligen Helfern.

Wir hatten sieben sehr schmackhafte Suppen. Neben deftiger Linsen- und Gemüsesuppe gab es eine Bayrische Leberknödel-Suppe, sowie eine Puszta- und eine Südamerikanische Süßkartoffelsuppe.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Fastenessen in Wankum am 25. 02. 2018

Wankum. Trotz geändertem Termin auf Sonntag, 25. Februar, war das Fastenessen im Pfarrheim in Wankum wieder ein voller Erfolg.

Zwölf Frauen und Männer kochten leckere Suppen nach althergebrachten Rezepten und der Bäcker von Lüllingen spendete 60 frische, leckere Brötchen.

Das Angebot zum Mittagessen ins Pfarrheim Wankum zu kommen wurde von ca. 70 Personen wahrgenommen und es wurden Euro 546,- für unsere Partnergemeinde in Olinda/Brasilien gespendet.

 Die KAB St. Marien Wachtendonk/Wankum bedankt sich bei allen Köchinnen und Köchen und beim Bäcker von Lüllingen für die Suppen- und Brötchenspenden und ganz besonders bei den Teilnehmern für die großzügigen Spenden.

Wir sagen ein: „Vergelt’s Gott“

 

Josef Wassermann

 

Das "offene Ohr" sagt Danke

Das "Offene Ohr" Herongen sagt herzlichen Dank all denen, die die Aktion Christkind Aktiv auch in 2017 wieder unterstützt haben und so erneut zu einem Gelingen der Aktion beigetragen haben. Mehr lesen...