St. Martin Kirche in Wankum wird saniert

Wankum. Ende August wurde sie 114 Jahre alt, die St. Martin Kirche in Wankum. Sie ist quasi in die Jahre gekommen und muss einer „Runderneuerung“ unterzogen werden.

Das Gebäude weist Schäden an der kompletten Dacheindeckung aus, wodurch das ganze Dach erneuert werden muss. Am Mauerwerk sind viele Fugen brüchig geworden oder bereits herausgebrochen, so dass diese erneuert werden müssen, teilweise über große Flächen. Auch die Natursteine, insbesondere im Turmbereich, haben unter der Witterung zu leiden und sind an vielen Stellen weggebröckelt. Hier werden die Überreste der Natursteine fachmännisch herausgearbeitet und gegen neue ersetzt.  

 

In drei Teilbauabschnitten wird die Wankumer Kirche saniert. Begonnen wird jetzt mit dem 47 m hohen Kirchturm, der zweite Bauabschnitt erstreckt sich über den südlichen Bereich der Kirche bis zum Chorbereich und im dritten Bauabschnitt wird der restliche Chorbereich und der vollständige nördliche Bereich saniert. Begonnen haben die Arbeiten am 3. September mit der Einrüstung des Kirchturmes bevor die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen können.

 

Im Vorfeld war der Kirchenvorstand bereits über zwei Jahre mit der Planung beschäftigt. Der Architekt Bernhard Grüntgens aus Sevelen wurde mit der Baumaßnahme beauftragt. Mit dem Bischöflichen Generalvikariat wurde über eine Kostenbeteiligung der vollständigen Sanierung durch das Bistums verhandelt. Die Verhandlungen sind auch gut verlaufen, so dass der Kirchensteuerrat die Baumaßnahme genehmigte und damit die Übernahme des Großteils der Sanierungskosten durch das Bistum.  Dennoch hat die Kirchengemeinde St. Marien Wachtendonk-Wankum-Herongen einen großen Kostenanteil zu tragen. Nahezu 100.000 Euro hat die Pfarrei selber zu tragen und diesen Betrag gilt es erst einmal zusammen zu bringen. St. Marien ist daher auf Ihre Hilfe angewiesen, jeder Euro zählt.

 für den Kirchenvorstand: H.-W. Strumpen