ab 18.10. 2019 Pilgerfahrt nach Rom - mehr als 2.000 Jahre römische Geschichte in 10 Tagen

Erzbischof Jean-Claude Hollerich, Luxemburg, mit der Pilgergruppe vom Niederrhein

St. Marien. Am Morgen des 18. Oktober startete eine bunt gemischte 18-köpfige Gruppe unter der Reiseleitung von Pastoralreferent Frank Ingendae mit dem Zug Richtung Rom. Einen mehrstündigen Zwischenstopp gab es in München, wo die Pilger bei einem Besuch der Liebfrauenkirche im Rahmen einer kurzen Andacht den Pilgersegen empfingen.

Von der einfachen, aber sehr zentral gelegenen Unterkunft aus waren die sieben Hügel der ewigen Stadt  mit  ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten meist gut zu Fuß zu erreichen. Neben dem Besuch der sieben Pilgerkirchen Roms stand täglich auch die Besichtigung mehrerer anderer Kirchen auf dem Programm. Hier wurde oft gesungen, gebetet oder die von den Teilnehmern vorbereiteten kurzen Impulse vorgetragen.

In Santa Maria Dell Anima, der Kirche der deutschen Katholiken im Rom, zelebrierte Jean-Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg einen feierlichen Gottesdienst. Anschließend nahm sich der Erzbischof trotz seines engen Terminkalenders sogar noch Zeit für ein kurzes Gespräch und ein Foto mit der Pilgergruppe aus St. Marien.

Höhepunkt der Fahrt war der Besuch der Papstaudienz auf dem Petersplatz. Dank des frühen Aufstehens und der guten Planung von Frank Ingendae konnten die Pilger unseren charismatischen Papst Franziskus einmal aus nächster Nähe erleben.

Am letzten Tag waren die Pilger auch noch am Trevi-Brunnen, um eine Münze  in den Brunnen zu werfen. Nach einer Legende wird man dann nach Rom zurückkehren. Und das ist auch notwendig, denn die Zeit in der heiligen Stadt reichte natürlich nur für einen kleinen Teil der beeindruckenden historischen Stätten.

Insgesamt war es eine tolle zehntägige Fahrt, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Teilnehmer haben viel erfahren über die Geschichte der Stadt und des römischen Reichs. Hierzu trugen auch die vielen Anekdoten über Kaiser und Päpste bei, die Frank Ingendae zu berichten wusste. Und nebenbei wurden noch viele Kilometer römisches Kopfsteinpflaster erlaufen, wobei neben den geselligen Runden auch die abenteuerlichen Busfahrten zur guten Stimmung in der Gruppe beitrugen.

Lambert Peters