Ordensjubiläum Sr. Margret Keuck

Am Samstag, 18. September, feiert Sr. Margret Keuck aus unserer Kirchengemeinde ihr Goldenes Ordensjubiläum im Mutterhaus der Steyler Missionsschwestern in Steyl.

Sie wurde 1948 als viertes von sechs Kindern in Wankum geboren. Der Vater ist selbständiger Malermeister, die Mutter Hausfrau. Mit 13 Jahren folgt sie der Empfehlung einer Tante, die schon in Steyl lebt, das dortige klostereigene Gymnasium zu besuchen. Sie ist von der Atmosphäre und von den Möglichkeiten, die es dort gibt, begeistert.

1968 macht sie dort ihr Abitur, geht dann für drei Monate nach England und tritt im Februar 1969 in den Orden ein. Nach dem dreijährigen Postulat und Noviziat im Orden beginnt sie im Jahr 1972 ein Studium der Geographie und der Anglistik in Münster.

Ihren Plan, Lehrerin am Klostergymnasium zu werden, kann sie zu ihrem Bedauern nicht verwirklichen, weil die Schule 1982 geschlossen wird. Dennoch eröffnet ihr das Leben im Kloster reiche Möglichkeiten der Arbeit mit jungen Menschen: in Exerzitien und Schulendtagen, im „Kloster auf Zeit“ und in der Begegnung mit jungen Menschen, die überlegen, in das Kloster einzutreten.

Über das Leben, den Ordensalltag, die Gedanken und Spiritualität von Sr. Margret informiert sehr gut das 2011 erschienene Buch von Petra Altmann, „Starke Frauen aus dem Kloster. Ordensschwestern im Porträt“, Präsenz-Verlag Hünfelden, aus dem auch die biographischen Angaben von Sr. Margret genommen sind.

Unsere Kirchengemeinde freut sich sehr über das Ordensjubiläum von Sr. Margret und schließt sich dem großen Kreis der Gratulanten aus der Familie, der Ordensgemeinschaft, der Freunde und Bekannten an. Von Herzen wünschen wir ihr Gottes reichen Segen und weiterhin viel Kraft und gute Ideen für die weitere Arbeit.

Am Schulss der Darstellung in dem Buch „Starke Frauen aus dem Kloster“ wird das große Anliegen von Sr. Margret dargestellt:

„Eine Priorität unserer Gemeinschaft ist es, Frauen zu stärken. Frauen weltweit. Frauen zu mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen. Dafür möchte ich auch etwas tun. Wo ich kann, bringe ich Frauen nach vorn. Da müssen wir Frauen solidarisch sein.“