Heizen in unseren Kirchen in der Winterzeit

Foto: FotoRieth auf Pixabay

St. Marien. Ganz viel gottesdienstliches und gemeindliches Leben hat während der vergangenen Monate, wann immer es möglich war, im Freien stattgefunden. Kreativität und ganz viel Bereitschaft zu neuen Wegen hat dies ermöglicht. Auch wenn wir auf den Genuss von Chorgesang verzichten mussten haben unsere Chöre teilweise entweder draußen geprobt oder probten bis Anfang November in unseren Kirchen. Dort konnten die vorgegebenen Maßnahmen eingehalten werden im Gegensatz zu unseren Pfarrsälen.
Bisher haben wir während der Sommer- und Herbstzeit auch immer optimal in unseren Kirchen und auch Pfarrheimen für einen guten Luftaustausch sorgen können. In der Winterzeit sehen die Vorgaben während der weiter andauernden Corona-Pandemie dazu anders aus.
Die Pfarrheime werden normal beheizt, dauert eine Veranstaltung mehr als 45 Minuten soll für mindestens 3-5 Minuten, abhängig von der Außentemperatur bei weit geöffneten Fenstern intensiv quergelüftet werden. Im Wachtendonker Pfarrheim darf auf keinen Fall der Thermostat verstellt werden. Dadurch wird auch die Lüftung in der Elektroheizung aktiviert. Dieser Luftstrom sorgt in der Folge für eine stärkere Verteilung der Aerosole im Raum.
Auch für unsere Kirchen hat das Bistum besondere Regeln festgelegt. Während der Gottesdienste sind die Außentüren geschlossen zu halten und die Umluftheizung wird in allen Kirchen ausgeschaltet, um unnötige Luftwirbel und eine verstärkte Verteilung der Aerosole zu vermeiden. Zwischen zwei Gottesdiensten wird kurz und intensiv gelüftet. Durch diese Maßnahmen wird es eventuell bei sehr kalter Witterung in den Kirchen etwas kühler als gewohnt sein können.
Hoffentlich wird es uns möglich sein durch das Einhalten aller Vorsichtsmaßnahmen weiterhin gemeinsam Gottesdienste feiern zu können.

Für die AG Corona
Claudia Klümpen und Margret Herzog