Adventliches Mitsingkonzert - Herbergssuche einmal anders

Welch großes Glück! Das Wetter hatte sich am späten Nachmittag umentschieden und alle Regenwolken des Tages verdrängt. So konnte  das 1. adventliche Mitsingkonzert, das auf  Einladung der AG Liturgie der Pfarrgemeinde St. Marien Wachtendonk-Wankum-Herongen und des Teams des St. Josef-Stiftes am 1. Adventsonntag angeregt worden war, tatsächlich draußen stattfinden.

 

Und welch schöner Anblick! Der stimmungsvoll beleuchtete Innenhof des St. Josef-Stiftes füllte sich mehr und mehr. Kurz vor 19 Uhr waren es nahezu 100 Personen, die miteinander Adventlieder singen wollten.  

 

Frau Bühner-Lichtrauer, die Leiterin des St. Josef-Stiftes, begrüßte alle Anwesenden recht herzlich, auch im Namen der dort lebenden Kinder, Jugendlichen und Betreuer.

 

Margret Herzog von der AG Liturgie freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. Das St. Josef-Stift sei ein sehr guter Ort für den ersten Herbergssucheabend mit Maria und Josef. Die beiden hätten genau dort Heimat gefunden, wo auch viele junge Menschen täglich Herberge und Heimat fänden.

 

 „Tochter Zion“, „Wachtet auf“, „Macht hoch die Tür“ – neben den bekannten Adventliedern wurden auch neuere Gesänge wie „Dicke rote Kerzen“ oder „Das Licht einer Kerze“   intoniert. Aus dem reichen Fundus an adventlichen Gesängen wurden 13 Lieder angestimmt, unterbrochen durch stimmungsvolle Texte oder auch Erklärungen zur Entstehung der oft jahrhundertealten Gesänge und Texte. Die Liedtexte waren auf eine Leinwand projiziert, so dass alle auch die unbekannteren Strophen gut mitsingen konnten.

 

Das musikalische Quartett mit den Flötistinnen Ruth Rudolph und Christina Flakowski, Hildegard Heußen am Keyboard und Uli Amman, Gitarre, sorgte für die gesangliche Grundlage dieser kurzweiligen Dreiviertelstunde.

 

Zum Abschluss überraschten die Kinder des St. Josef-Stiftes dann alle noch mit selbst gebackenen Plätzchen und einem leckeren Apfelpunsch.

 

Der AG Liturgie bleibt nur allen Beteiligten und Mitsängern ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen.

 

Welch schöner Abend! Viele fanden, dass er unbedingt einer Wiederholung im nächsten Jahr wert wäre……

 

Ihre AG Liturgie (U. Nöchel)